Meine Vielfalt ist kein Zufall

Lachende Frau mit Sonnenbrille am Wasser mit dem Statement „Meine Vielfalt ist kein Zufall“ für Persönlichkeit, Diversität und Entwicklungslust.

Immer wieder werde ich gefragt, warum mein Angebot so vielfältig ist.
Warum ich mit Organisationen arbeite, Teams begleite, Frauenabende anbiete, Workshops gestalte, coache, mit Bewegung arbeite und sogar Reiki in meinem Portfolio habe.

Die Frage dahinter lautet oft:
„Passt das alles überhaupt zusammen?“
und unausgesprochen:
„Kann ich sie ernst nehmen?“

Für mich lautet die Antwort:
Ja.
Meine Vielfalt ist kein Zufall.

Sie ist gewachsen aus unterschiedlichen Erfahrungen, Arbeitswelten und Entwicklungswegen.

Ich bin eine Frau, die sowohl Werkbank als auch Führung kennt.

Als Tochter eines selbstständigen Elektromeisters und gelernte Tischlerin haben mich handwerkliches Arbeiten, pragmatische Lösungen und echtes Mit-anpacken schon früh geprägt.

Entwicklung ist für mich etwas Lebendiges, das wachsen, getragen und gestaltet werden darf.

Entwicklung findet für mich nicht getrennt statt, entweder „privat“ oder „beruflich“.

Es geht auch immer um menschliche Dynamiken.

Überall dort, wo Menschen aufeinandertreffen, entstehen Dynamiken.

In Organisationen.
In Teams.
In Beziehungen.
In Familien.
In Vereinen.
Im Freundeskreis.

Der Kontext verändert sich.
Der Mensch bleibt Mensch.
Hat schon Herbert Grönemeyer gesagt.

Wir alle tragen Bedürfnisse in uns:
nach Sicherheit,
nach Zugehörigkeit,
nach Verbindung,
nach Wirksamkeit,
nach Freiheit,
nach Orientierung,
nach Einfluss,
nach Lebendigkeit.

Je nachdem, wie wir geprägt wurden und welche Erfahrungen wir gemacht haben, entwickeln wir Strategien, mit diesen Bedürfnissen umzugehen.

Die eine vermeidet Konflikte, um Verbindung zu sichern.
Der andere übernimmt Kontrolle, um Sicherheit zu spüren.

Wieder jemand passt sich stark an.
Andere ziehen sich zurück.
Manche kämpfen.
Manche funktionieren.
Manche verlieren sich im Außen.

Diese Dynamiken kenne ich und sie begegnen mir überall.
Im Teammeeting.
In Partnerschaften.
In Führung.
In der Selbstständigkeit.
Im Frauenkreis.
Im Coaching.

Deshalb funktioniert für mich die klassische Trennung zwischen persönlicher und beruflicher Entwicklung nicht.

Wenn ich mich persönlich entwickle, verändert das mein berufliches Handeln.
Wenn ich beruflich wachse, wirkt das in mein privates Umfeld hinein.

Wenn ich lerne, mich selbst besser zu führen, verändert sich mein Umgang mit anderen Menschen.

Diese Dynamiken habe ich nicht nur bei mir selbst erlebt, sondern in all den Jahren auch in der Begleitung von Menschen. In der Sozialarbeit, in Teams, in Führung und später auch als Betriebsleitung und Prokuristin einer Non-Profit-Organisation.

Wir nehmen uns selbst überall mit hin

Das habe ich am eigenen Leib erfahren.
Ich habe viele Jahre gerne Verantwortung übernommen.
Ich habe gerne gestaltet, Dinge vorangebracht, funktioniert.

Und genau darin lag und liegt meine Stärke.
In meiner hohen Leistungskraft, gepaart mit einer hohen Funktionslust, dem Wunsch wirksam zu sein, etwas bewegen zu wollen, Menschen zu unterstützen, Verantwortung zu übernehmen. Das will ich noch immer. Inzwischen bewusster, gesünder, ganzheitlicher.

Eine Zeit lang bin ich weit über meine Grenzen hinaus gegangen, habe mich in meiner Funktionslust verloren. Das ging viele Jahre erfolgreich gut. Irgendwann begann ich, mich selbst dabei zu verlieren. Mein Körper sendete Signale.

Erschöpfung.
Unruhe.
Schmerzen.
Schwindel.
Angst.
Überforderung.

Ich habe alle Signale gekonnt ignoriert.
Ich nahm mir vor, meinem Körper Raum zu geben, wenn ich mit der nächsten Aufgabe fertig wäre. Nur gab es nie ein „fertig“. Es ging einfach immer weiter. Mein System musste irgendwann sehr laut werden, damit ich überhaupt zuhöre.

In einer Welt, die sich in rasender Geschwindigkeit entwickelt und zunehmend digitaler wird, sehe ich ähnliche Muster bei vielen Menschen. Besonders häufig bei Frauen.

Frauen, die viele Rollen gleichzeitig tragen:
Beruf,
Familie,
Partnerschaft,
Kinder,
Eltern,
Organisation,
Verantwortung.

Viele sagen:
„Ich mache das noch eben fertig und dann kümmere ich mich um mich.“
Und irgendwann bleibt kaum noch Raum übrig.

Oder sie leben von Wochenende zu Wochenende, können den nächsten Urlaub, um auszubrechen, kaum erwarten.

Der Körper funktioniert.
Der Kopf organisiert.
Das Gedankenkarussell dreht sich weiter.
Die Verbindung zu sich selbst wird leiser.

Darum arbeite ich heute so, wie ich arbeite

Ich möchte Menschen daran erinnern, dass Entwicklung ganzheitlich ist.

Entwicklung entsteht durch Erfahrungen, Verantwortung und Bewegung.
Und Entwicklung entsteht ebenso in Ruhe, Stille und Entspannung.

Die Natur zeigt uns das sehr deutlich.
Ein Samen wird gesetzt und verbringt erst einmal still, verborgen und ruhend Zeit in der Erde. Und trotzdem geschieht Entwicklung. Irgendwann beginnt etwas zu keimen, etwas wächst, entfaltet sich.

Auch wir Menschen brauchen diese Räume:
zum Atmen,
zum Wahrnehmen,
zum Spüren,
zum Innehalten,
zum Auftanken,
zum Wieder-in-Verbindung-Kommen.

Dazu müssen wir nicht auf den nächsten Urlaub, einen „Ausbruch“ warten. Das können wir selbst kreieren.

Wir bestehen nicht nur aus Gedanken

Wir bestehen aus Körper, Geist, Emotionen, Erfahrungen, Beziehungen und Wahrnehmung.
Ich glaube daran, dass Entwicklung nicht nur verstanden, sondern erlebt werden darf.
Tanzen hat mich selbst zurück in Kontakt mit mir gebracht.

Ich tanze NIA.
Wer wissen möchte, was das ist, darf mich gern fragen.

Ich tanze Argentinischen Tango.

Durch das Tanzen habe ich unglaublich viel über mich gelernt.
Über Hingabe.
Über Führung.
Über Vertrauen.
Über Ausdruck.
Über Verbindung.

Im Tango wurde mir bewusst, dass ich mich führen lassen kann und gleichzeitig meinen eigenen Beitrag leiste. Dass „sich führen lassen“ nicht bedeutet, Verantwortung abzugeben, sondern dass ich in meiner Eigenverantwortung für meine Bewegung, meine Achse und meine Stabilität bleibe. Dass Führung und Folgen nur gemeinsam existieren und nichts mit Selbstaufgabe zu tun hat. Dass ich meine Rolle oder Position immer wieder neu wählen kann, ganz selbstbestimmt und verbunden mit anderen. Denn ebenso wie im Tango geschieht das große Ganze nur in gemeinsamer Verbundenheit.

Eine lange Zeit durfte ich eine Kulturwerkstatt begleiten. Da entstanden Theaterstücke, Filme, Vernissagen. Alles Ergebnisse, die niemals einer Einzelleistung entspringen, sondern stets von einer Vielzahl von Menschen unterschiedlichster Professionen getragen wurden.

Und ja, manchmal sprechen wir auch aus unserer Fachlichkeit heraus unterschiedliche Sprachen und ziehen dennoch an einem Strang.

Was mir stets leichtfiel und immer Freude machte, war genau diese verschiedenen Positionen miteinander in Verbindung zu bringen, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Was Fremdsprachen angeht, bin ich ziemlich talentfrei. Ich bewundere Menschen, die mehr als eine Sprache sprechen. Was aber die Verbindungen zwischen Menschen angeht um ein gemeinsames Ziel zu erreichen, das war und ist immer meins. Ob es unterschiedliche Perspektiven, Ansichten, Fachsprachen oder Bewertungen sind. Diese zu bündeln und Kohärenz herzustellen, um gemeinsam nachhaltig erfolgreich zu sein erfüllt mich zu tiefst.

Genau darin liegt einer meiner größten Schwerpunkte:
Zusammenhänge erkennen, Menschen verstehen und unterschiedliche Perspektiven miteinander in Verbindung bringen.

Dafür habe ich mir eine bunte Vielfalt an Methoden und Tools angeeignet, aus Sozialer Arbeit, Führung, Coaching, von Persönlichkeitsmodellen über Kommunikationswerkzeuge bis hin zu NIA, Reiki und Integraler Lebenspraxis. Diese Vielfalt verfolgt ein gemeinsames Ziel Verbindung herzustellen.

Der Körper versteht oft Dinge, die der Kopf noch nicht greifen kann

Bewegung schenkt Ausdruck.
Regulation.
Lebendigkeit.
Präsenz.

Der Körper darf Spannungen lösen.
Emotionen ausdrücken.
Rhythmus erfahren.
Sicherheit erleben.

Beim NIA tanze ich für mich, in einer Gruppe, unter Anleitung und habe dennoch die Freiheit, mein Level zu wählen.

Die Mischung, die NIA mir bietet, ist pure Selbsterfahrung.

Ich habe großartige Perlen der Erkenntnis in NIA-Stunden für mich entdeckt. Beispielsweise, dass mein Körper ein Geschenk ist. Und heute gebe ich genau diese Möglichkeit der Erkenntnis weiter, indem ich Räume öffne, um Erfahrungen in Bewegung zu machen, um Gedachtes zu verkörpern, um Verhalten zu üben, um sich auszuprobieren – mit Freude an Bewegung.

Ähnlich erlebe ich Reiki.
Viele Menschen verbinden Reiki mit Esoterik. Es ist ihnen fremd, nicht greifbar.
Und das, obwohl wir täglich WLAN und Bluetooth nutzen.

Hört unsere Vorstellungskraft dort auf, wo unsere Hände Gutes tun können?
Und das, obwohl unsere erste körperliche Reaktion oft das Auflegen der Hände auf einem schmerzenden Körperteil ist. Obwohl wir zum Trost instinktiv einem anderen Menschen die Hand reichen und ihn berühren.

Reiki ist keine Wunderheilung

Für mich bedeutet Reiki vor allem

Wahrnehmung.
Ruhe.
Selbstkontakt.
Regulation.
Verbundenheit.

Ich habe Reiki in einer Zeit kennengelernt, in der ich selbst nicht mehr zur Ruhe fand.
Damals spürte ich sehr deutlich, dass ich den Zugang zu mir selbst wieder entdecken darf.
Und genau das durfte ich erfahren. Die Rückverbindung zu mir.

Ich lernte, meinen Körper wieder wahrzunehmen. Meine feine Wahrnehmung zu schützen.
Ruhe zuzulassen. Mich selbst wieder zu spüren. Reiki wurde für mich Teil eines Weges zurück zu mir selbst.

Um diesen Weg zu gehen, benötigte ich zuerst Anleitung und Wegbegleitung, und ich bin meiner Reiki-Lehrerin Anette sehr dankbar, dass sie mich zuerst behandelt, dann ausgebildet und ein Stück auf meinem Weg begleitet hat.

Deshalb gehört Reiki heute selbstverständlich zu meiner Arbeit.

Es schafft Räume, in denen Menschen sich selbst wieder begegnen können.

Und ich bin auch dankbar dafür, dass es so viele Methoden und Tools gibt, sodass jede und jeder das für sich Passende finden kann.

Was für mich Reiki ist, ist für dich vielleicht Meditation, Yoga oder Qui Gong.

Falls du deins noch nicht gefunden hast, komm vorbei und probiere Reiki einmal aus.

Organisationen bestehen aus Menschen

Klassisches Business-Coaching optimiert Unternehmen.

Mit meinem KRAFT-Modell leiste ich meinen Beitrag, die Menschen zu stabilisieren, die Unternehmen tragen.

Ohne Menschen gibt es keine Teams.
Keine Zusammenarbeit.
Keine Kultur.
Keine Entwicklung.

Wenn Menschen sich selbst kaum spüren,
wenn Unsicherheit steigt,
wenn Kommunikation fehlt,
wenn Menschen dauerhaft über ihre Grenzen gehen,
dann zeigt sich das auch im beruflichen Alltag.

In Teams.
In Führung.
In Zusammenarbeit.
In Kultur.

Deshalb arbeite ich mit Organisationen genauso gerne wie mit Frauen, die sich selbst wieder näherkommen oder neue Wege für sich entdecken möchten.

Im Kern geht es um Verbindung

Verbindung zu sich selbst.
Verbindung zu anderen Menschen.
Verbindung zu den eigenen Bedürfnissen, Grenzen, Potenzialen und Möglichkeiten.
Verbindung unterschiedlicher Gewerke und Professionen, um ein Haus zu bauen.

Aus all diesen Erfahrungen und meinem persönlichen Weg ist KRAFT entstanden.

Klarheit.
Richtung.
Authentizität.
Führung.
Teilhabe.

KRAFT ist für mich weit mehr als ein Modell.

KRAFT beschreibt meine Haltung

Die Haltung, dass Menschen Orientierung brauchen.
Verbindung.
Eigenverantwortung.
Verständigung.
Räume für Entwicklung.

Und gleichzeitig die Freiheit, ihren eigenen Weg auch in Systemen zu gehen.

Ich glaube an die Kraft menschlicher Entwicklung.

Ich glaube daran, dass Menschen wachsen können.

Ich glaube daran, dass Verbindung möglich wird, wenn Menschen sich selbst besser verstehen.

Ich glaube daran, dass Klarheit, Selbstführung und echte Begegnung Veränderung ermöglichen.

Und ich glaube daran, dass einzelne Menschen stark sind und gemeinsam etwas Großes entstehen lassen können.

Meine Haltung ist nicht nur durch persönliche Erfahrungen geprägt, sondern ebenso durch meine Arbeit mit Menschen, Teams und Organisationen sowie durch zahlreiche Aus- und Weiterbildungen in Coaching, Persönlichkeitsentwicklung, Kommunikation und körperorientierter Arbeit.

Meine Aufgabe sehe ich darin, Potenzial zu erkennen, Räume zu öffnen und zu gestalten, Wege ein Stück zu begleiten, Möglichkeiten aufzuzeigen, unterschiedliche Perspektiven zu hören und den gemeinsamen Kern sichtbar zu machen.

Ich begleite Menschen und Organisationen ein Stück ihres Weges.

Und jeder Mensch entscheidet selbst, welche Schritte daraus entstehen.

Genau das ist der rote Faden von EntwicklungsLust.

Vom Handwerk über Sozialarbeit und Führung bis hin zu Coaching, Bewegung und Energiearbeit. Ich begleite Menschen, damit sie sich selbst, ihre Beziehungen, Teams und Organisationen wieder klar und sicher führen können.

Menschen entwickeln sich dort am stärksten, wo Verbindung, Klarheit, Wachstum und echte Erfahrung zusammenkommen dürfen.

Was für eine Freude, dafür Angebote zu gestalten, Räume zu halten und Wege zu belgeiten.

Wenn du Fragen rund um mich und meine Angebote hast, melde dich gerne.

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Beim nächsten Artikel geht es um die Frage „Weißt du noch, wofür du angetreten bist?“

Bis dahin
Hab eine gute Zeit

Herzlichst
Ulrike von und mit EntwicklungsLust